2009
08.24

Der Antitürke

3499625105.jpgDas Buch ist mir in die Hände gefallen nachdem mir irgendwer ( verdammt ich weiß es echt nicht mehr … blödes Internet ) den Link zu einem Video über soziale Netzwerke von einem Mann mit offensichtlichen Agressions-Bewältigungs-Problemen geschickt hat. Sein Name ist Serdar Somuncu und NEIN ich kann deinen Namen auch nicht aussprechen und JA ich hab ihn gerade vom Buchrücken abgelesen ;)

Worum es geht

Also im allgemeinen darum, wie man es eigentlich schafft seit ca. 40 Jahren aneinander vorbeizuleben. Gemeint sind dabei Türken, Deutsch-Türken und Deutsche. Dass es diese drei Gruppen gibt, war mir bisher auch nicht unbedingt bewusst. Das ganze teilweise extrem bissig. Weder die Deutschen noch die Türken werden geschont. Aber anders als Kaya Yanar ( Puh zum Glück gibts Google-Rechtschreibhilfe ) wird nicht einfach auf Klischees rumgeritten, sondern versucht zu beleuchten warum es eigentlich bis heute immernoch kein Deutscher schafft türkische Namen zu schreiben und das Türkisch vieler nichtmal reicht um nen Döner zu bestellen. Aber auch warum die Türken in Deutschland plötzlich Kopftücher und lange Bärte wieder für sich entdecken.

Urteil

Die Einleitung hat mir gut gefallen. Zynisch und boshaft :) “z.B. Dabei [beim Buchstabieren] verwende ich nur Bergriffe, von denen ich glaube, dass der Deutsche sie vielleicht besser kennt << Siegfried-Otto-Magda-Nationalsozialismus-Vitamin C-U-Bootkrieg[...]“. Im Mittelteil fand’ ich’s dann wieder etwas zäh. Es gibt eine oberflächliche Einführung in türkische Geschichte. Danach einen kleinen Sprachkurs in Kanakisch ;) . Fazit war OK, aber nicht überraschend. Vor allem hat mir gefallen mal von einer anderen Seite an das Thema heranzugehen.

Sollte man sich mal reinziehen … 150 Seiten kann man auch mal an einem Nachmittag schaffen

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